
Auf dieser Seite
- Was eine Handwerker Website leisten muss
- Welche Seiten ein Handwerksbetrieb wirklich braucht
- Was eine Handwerker Website kostet
- Vergleich der drei Wege zur eigenen Website
- Wie Sie im Umkreis gefunden werden ohne Werbebudget
- Was auch bei fünf Seiten rechtlich verlangt wird
- Wo Handwerker Websites am häufigsten brechen
- Was Sie vor der Unterschrift fragen
- Checkliste für die Handwerker Website
Eine Handwerker Website ist die Seite, die dafür sorgt, dass das Telefon klingelt. Kein Markenauftritt, keine Designstudie: fünf bis sechs Seiten, die sagen was Sie machen, belegen dass Sie es können, und den Anruf von der Baustelle aus mit einem Daumendruck möglich machen.
Dieser Leitfaden beantwortet zuerst die Frage, die vor jeder anderen getippt wird, nämlich was das kostet. Die Suchergebnisse dazu sind voll von Agenturseiten, die den Preis erst nach einem Telefonat nennen; hier stehen Spannen und vor allem die drei Dinge, die sie bewegen.
Danach geht es um die Seiten, die ein Betrieb wirklich braucht, um Sichtbarkeit im Umkreis ohne Werbebudget, um die Pflichtangaben, die auch für fünf Seiten gelten, und um die sechs Fragen, die zwei Angebote vergleichbar machen.
Was eine Handwerker Website leisten muss
Eine Handwerker Website hat eine Aufgabe mit drei Teilen: gefunden werden von jemandem, der Ihr Gewerk sucht, in unter einer Minute klarmachen dass Sie zuverlässig und echt sind, und den Kontakt so einfach machen, dass er vom Telefon aus funktioniert. Alles andere ist optional, und das meiste, was zusätzlich verkauft wird, liegt im optionalen Teil.
Diese Sicht entscheidet das Budget. Sie kaufen keine Digitalisierung, Sie kaufen das Onlinegegenstück zu einem ordentlichen Firmenschild und einer Visitenkarte, die ein Fremder überprüfen kann. Fünf Seiten, die das sauber erledigen, schlagen zwanzig Seiten, die es schlecht tun.
Sie entscheidet auch, was wegfällt. Animationen, ein Blog, den niemand pflegt, ein Chatbot: alles kann warten, bis die einfache Fassung Anfragen bringt. Nicht warten kann die Ladezeit auf dem Handy, denn genau dort passiert die Suche nach einem Betrieb im Umkreis.
Welche Seiten ein Handwerksbetrieb wirklich braucht
Fünf Seiten decken nahezu jedes Gewerk ab. Jede beantwortet eine Frage, die vor dem Anruf gestellt wird, und mehr lohnt sich erst, wenn Sie den Besucher benennen können, der die zusätzliche Seite braucht.
Startseite. Was Sie machen, für wen, in welchem Umkreis, und die Rufnummer sichtbar ohne Scrollen. Wer nach fünf Sekunden nicht sagen kann, was Sie anbieten, liest den Rest nicht.
Leistungen. Je eine Seite pro Gewerk, wenn sie unterschiedliche Kunden ansprechen. Zwei Leistungen auf einer Seite konkurrieren um dasselbe Suchergebnis, und keine von beiden taucht auf.
Über uns. Wer dahintersteht, seit wann, mit welcher Qualifikation, Meisterbrief, Kammerzugehörigkeit und Versicherung. Diese Seite wird häufiger gelesen, als Betriebe vermuten.
Referenzen. Fotos echter Arbeiten, Vorher-Nachher, Bewertungen mit Namen, wo der Kunde zustimmt. Der Beleg wirkt stärker als jedes Adjektiv.
Kontakt. Formular, auf dem Handy anklickbare Rufnummer, Anschrift, Zeiten und Notdienstnummer, falls es eine gibt.
Pflichtseiten. Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Einwilligung sind keine Kür. Was auf eine Firmenwebsite gehört, steht dort im Detail.

Was eine Handwerker Website kostet
Das ist die Frage, die vor allen anderen getippt wird, und die meisten Ergebnisse beantworten sie mit einem Kontaktformular. Drei Dinge entscheiden die Zahl, und die Seitenanzahl gehört nicht dazu: wie viele Gestaltungsvorlagen entstehen, wer die Texte schreibt, und ob brauchbare Fotos Ihrer Arbeiten existieren.
Unsere veröffentlichten Preise beginnen bei €1.500 für eine einzelne Landingpage mit zwei bis drei Tagen Lieferzeit und €4.500 für eine Website mit 10 bis 30 Seiten in ein bis drei Wochen. Eine fünfseitige Handwerker Website liegt dazwischen, näher am unteren Wert wenn Texte und Fotos bereitliegen, näher am oberen wenn nicht. Stand August 2026.
Darunter liegen Baukasten-Abos und Vorlagenpakete, für einen Ein-Mann-Betrieb mit einem Gewerk eine ernsthafte Option. Darüber liegen Projekte mit Terminbuchung oder Onlinezahlung, die keine Handwerker-Website mehr sind.
Zwei Posten laufen jährlich und fehlen in Angeboten regelmäßig: Hosting mit Wartung sowie die Domain. Lassen Sie sich beide als Jahresbetrag nennen, bevor Sie irgendetwas vergleichen.
Die zwei Zeilen, an denen Angebote unvergleichbar werden
Fragen Sie jeden Anbieter nach der Zahl der Gestaltungsvorlagen und nach der Zahl der Korrekturschleifen. «Bis Sie zufrieden sind» ist kein Umfang, jeder liest es anders, und ein Angebot, das zum Text schweigt, hat eine Seite mit Blindtext kalkuliert. Diese beiden Zeilen erklären den größten Teil des Abstands zwischen €900 und €4.000 für scheinbar dieselben fünf Seiten.
Vergleich der drei Wege zur eigenen Website
Der Weg entscheidet das Budget, bevor über Gestaltung gesprochen wird, und falsch gewählt kostet er mehr als langsam gewählt. Ehrlich ist: alle drei funktionieren, für verschiedene Lagen, und der günstigste ist für manche Betriebe wirklich der richtige.
Ein Baukasten-Abo passt zu einer Person mit einem Gewerk und ohne Erweiterungspläne. Sie machen die Arbeit, Sie tragen die Pflege, und die monatliche Gebühr läuft dauerhaft. Ein Freelancer passt bei klarem Briefing und einem Inhaber, der nachfasst; das Risiko sind Urlaub und Krankheit, die zu Ihrer Verzögerung werden. Eine Agentur kostet mehr, weil Koordination enthalten ist, was sich ab etwa fünf Seiten mit echten Texten und Fotos rechnet.
Was keiner der drei Wege löst, sind fehlende Inhalte. Wer auch immer baut: jemand muss die Leistungen beschreiben und Fotos liefern, und dieser Jemand sind meistens Sie.
Wie Sie im Umkreis gefunden werden ohne Werbebudget
Für einen Betrieb mit Einzugsgebiet zählt der kostenlose Eintrag genauso viel wie die Website. Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit richtigen Zeiten, Einzugsgebiet, Fotos und Bewertungen bringt in den ersten Monaten oft mehr Anrufe als die Seite selbst, und es kostet nur Aufmerksamkeit.
Die Website stützt diesen Eintrag. Drei Dinge erledigen die Hauptarbeit. Schreiben Sie Ort und Einzugsgebiet als Text auf Start- und Kontaktseite, nicht nur ins Bild. Halten Sie Firmenname, Anschrift und Rufnummer überall identisch, auch im Eintrag. Und geben Sie jedem Gewerk eine eigene Seite, denn genau die kann eine Suchmaschine zu einer konkreten Anfrage stellen.
Ladezeit zählt hier mehr als in jedem anderen Segment, weil im Umkreis mobil gesucht wird. Laut der Dokumentation von Google werden die Core Web Vitals bei mindestens 75 % der echten Aufrufe bewertet, mit den auf web.dev veröffentlichten Schwellen: 2,5 Sekunden für Largest Contentful Paint, 200 Millisekunden für Interaction to Next Paint und 0,1 für Cumulative Layout Shift.
Handwerker Website mit Zahlen im Angebot?
Wir bauen Websites für Handwerksbetriebe mit benannter Seitenliste, gezählten Vorlagen, Texten auf Wunsch und vollständigen Pflichtseiten.
Preise ansehenWas auch bei fünf Seiten rechtlich verlangt wird
Drei Pflichten gelten für eine fünfseitige Seite genauso wie für einen Konzernauftritt, und keine hängt am Umsatz. Sie sind der billigste Teil des Projekts und der sichtbarste, wenn sie fehlen, weil jeder sie von außen in einer Minute prüfen kann.
Das Impressum mit Firmierung, Anschrift, Vertretung und Registereintrag steht in Deutschland seit Mai 2024 im Digitale-Dienste-Gesetz, das das Telemediengesetz abgelöst hat; bei Handwerksbetrieben gehören Kammer und Berufsbezeichnung dazu. Die Datenschutzerklärung folgt aus der DSGVO, Artikel 12 bis 14, und schon ein Kontaktformular löst sie aus. Die Einwilligung vor nicht notwendigen Cookies steht in §25 TDDDG.
Barrierefreiheit ist die neuere Frage. Die Richtlinie (EU) 2019/882, in Deutschland als Barrierefreiheitsstärkungsgesetz umgesetzt, gilt seit dem 28. Juni 2025 für die erfassten Dienstleistungen, im Wesentlichen Verbraucher-Onlinehandel und regulierte Bereiche. Eine reine Visitenkarten-Seite eines Betriebs fällt meist nicht darunter; sobald Sie online verkaufen oder Termine buchen lassen, ändert sich die Antwort.
Wo Handwerker Websites am häufigsten brechen
Dieselben vier Fehler tauchen in fast jeder Prüfung einer kleinen Seite auf, und keiner davon ist ein Gestaltungsproblem. Jeder ist von außen sichtbar, also auch für Kunden und Wettbewerber, und jeder ist während des Projekts billiger zu vermeiden als ein Jahr später zu reparieren.
Die Rufnummer ist nicht anklickbar. Die meisten Besuche kommen vom Handy, und die erwartete Handlung ist der Anruf. Eine Nummer im Bild ist ein verlorener Auftrag.
Eine Seite für alle Gewerke. Der Auftritt rankt für nichts, weil keine Seite von etwas Bestimmtem handelt, und es gibt keinen Link zum Schicken.
Seit drei Jahren unverändert. Eine eingefrorene Jahreszahl im Fußbereich, Aktuelles von vorgestern, ein Teamfoto mit längst ausgeschiedenen Kollegen. Besucher schließen daraus auf den Betrieb.
Nach dem Start niemand zuständig. Die Seite geht online, der Anbieter geht, und niemand pflegt sie. Ein kleiner Wartungsvertrag mit benannter Reaktionszeit löst das und gehört ins erste Budget, nicht ins zweite.

Was Sie vor der Unterschrift fragen
Sechs Fragen, schriftlich an jeden Anbieter, machen aus einem Stapel Preise einen Vergleich. Stellen Sie alle sechs auch dann, wenn Ihnen jemand bereits sympathisch ist, denn die Antworten beschreiben die Arbeitsweise und nicht den Verkauf.
- Wie viele Seiten und wie viele Gestaltungsvorlagen sind im Preis?
- Wer schreibt die Texte, und wie viele Korrekturschleifen sind enthalten?
- Sind die Pflichtseiten enthalten, und wer richtet die Cookie-Einwilligung ein?
- Was kosten Hosting und Wartung pro Jahr, und was ist darin enthalten?
- Kann ich Texte und Fotos selbst ändern, und zeigen Sie mir das?
- Wem gehören Domain und Dateien, wenn wir nicht mehr zusammenarbeiten?
Frage sechs vergessen Betriebe am häufigsten und bereuen sie später. Die Domain gehört auf Ihren Namen, nicht auf den des Anbieters, und die Zugangsdaten gehören Ihnen. Wer noch früher steht, findet den vollständigen Angebotsvergleich in unserem Leitfaden Website erstellen lassen.
Checkliste für die Handwerker Website
Gehen Sie die Liste vor dem Start durch und danach einmal im Jahr. Jede Zeile ist ein Ja oder ein Nein, und die Prüfung dauert etwa eine halbe Stunde mit Telefon und Rechner.
Inhalt
- Je eine Seite pro Gewerk, das andere Kunden anspricht.
- Fotos eigener Arbeiten statt ausschließlich Stockbildern.
- Bewertungen oder Referenzen mit Erlaubnis zur Namensnennung.
- Ort und Einzugsgebiet als Text, nicht nur im Bild.
Kontakt
- Rufnummer auf dem Handy anklickbar.
- Anschrift und Zeiten deckungsgleich mit dem Google-Unternehmensprofil.
- Formular bis ins Postfach getestet, samt automatischer Antwort.
Recht
- Impressum mit Firmierung, Anschrift, Register und Kammer.
- Datenschutzerklärung, die Kontaktformular und Statistik abdeckt.
- Cookie-Banner, das nicht notwendige Cookies bis zur Einwilligung blockiert.
Technik und Eigentum
- Laden unter 2,5 Sekunden auf dem Handy im Mobilfunknetz.
- HTTPS auf allen Seiten.
- Domain auf Ihren Namen registriert, Zugangsdaten bei Ihnen.
- Eine benannte Person für Pflege und ein Wartungsvertrag im Budget.
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Wir liefern Seiten mit fünf bis acht Unterseiten für Handwerk, Praxen und kleine Betriebe: Struktur, Gestaltung, Texte auf Wunsch, Pflichtseiten und ein Start, der auf dem Handy funktioniert.
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Auf dieser Seite
- Was eine Handwerker Website leisten muss
- Welche Seiten ein Handwerksbetrieb wirklich braucht
- Was eine Handwerker Website kostet
- Vergleich der drei Wege zur eigenen Website
- Wie Sie im Umkreis gefunden werden ohne Werbebudget
- Was auch bei fünf Seiten rechtlich verlangt wird
- Wo Handwerker Websites am häufigsten brechen
- Was Sie vor der Unterschrift fragen
- Checkliste für die Handwerker Website



