
Auf dieser Seite
- Was Webdesign für Anwälte leisten muss
- Wie die fünf wichtigsten Seiten Mandate bringen
- Was BRAO, BORA und Impressumspflicht verlangen
- Wie Sie Fallergebnisse ohne Verstoß gegen die Verschwiegenheit veröffentlichen
- Wie eine Anwaltsprofilseite Anrufe auslöst
- Warum jedes Rechtsgebiet eine eigene Seite braucht
- Wie Mandatsanfrage und Konfliktprüfung ablaufen sollten
- Webdesign Anwalt: Was eine Kanzlei-Website kostet
- Wie lange das Projekt dauert und was die Kanzlei liefern muss
Eine professionelle Kanzlei-Website ist eine berufsrechtskonforme, nach BRAO, BORA und DSGVO abgesicherte digitale Mandatsplattform für Rechtsanwälte und Notare, die eine suchmaschinenoptimierte Rechtsgebiets-Architektur, verifizierbare Partnerprofile, verschlüsselte Mandatsanfrage-Formulare sowie strukturiertes LegalService-JSON-LD-Schema vereint, um qualifizierte Neumandate für europäische Agenturbudgets von €4.500 bis €12.000+ nachhaltig und messbar zu gewinnen.
Die meisten Ratgeber zu diesem Thema stammen von Werbeagenturen und enden bei professionellen Fotos. Dieser Text beginnt mit den berufsrechtlichen Pflichten, weil sich genau dieser Teil später nicht ohne Neubau korrigieren lässt, und endet mit den zwei Fragen, die Partner im ersten Gespräch tatsächlich stellen: was kostet es und wie lange dauert es.
Die genannten Vorschriften gelten für Kanzleien in Deutschland. Für Österreich und die Schweiz ist die Logik identisch, die Rechtsgrundlagen sind es nicht.
Was Webdesign für Anwälte leisten muss
Eine Kanzlei-Website erfüllt zwei getrennte Aufgaben, die von unterschiedlichen Seiten getragen werden. Die erste besteht darin, jemanden zu bestätigen, der den Namen bereits kennt, weil ein Kollege empfohlen oder ein Mandant eine Karte weitergegeben hat. Die zweite besteht darin, von jemandem gefunden zu werden, der ein Problem und keinen Namen hat und nach Rechtsgebiet und Stadt sucht.
Die Bestätigungsaufgabe gewinnt man über Qualifikationen: wer die Anwälte sind, welche Kammer, welche Mandate, welche Vergütung. Die Auffindbarkeitsaufgabe gewinnt man über Struktur: eine Seite je Rechtsgebiet, formuliert in den Worten der Mandanten und nicht in denen des Gesetzes. Nach «Kündigungsschutzklage» wird gesucht. Nach «Arbeitsrecht Beratung» deutlich seltener.
Die Unterscheidung schlägt direkt auf das Budget durch. Eine Website mit fünf Seiten erfüllt die erste Aufgabe gut und die zweite gar nicht. Eine Website mit acht Rechtsgebieten und zwölf Anwaltsprofilen liegt bei rund dreißig Seiten, und genau das ist der Unterschied zwischen einer Seite für €1.500 und einem Projekt für €4.500. Diese Frage gehört in die Konzeption und nicht in die Schlussphase.
Der Test, der die Seitenzahl festlegt
Listen Sie die Rechtsgebiete auf, in denen die Kanzlei neue Mandate will, nicht die, die sie fachlich abdecken kann. Jedes Gebiet auf dieser Liste braucht eine eigene Seite mit eigener Überschrift, eigener Erklärung und eigenem Kontaktweg. Alles andere passt auf eine Seite «weitere Rechtsgebiete». Kanzleien, die diesen Test überspringen, landen bei einer langen Leistungsseite, die zu keinem Suchbegriff rankt, und achtzehn Monate später bei einem Relaunch.
Wie die fünf wichtigsten Seiten Mandate bringen
Fünf Seitentypen erzeugen nahezu alle Anfragen, die über eine Kanzlei-Website eingehen, und sie bekommen im Gestaltungsprozess selten die meiste Aufmerksamkeit. Die Startseite gehört nicht dazu, weil Besucher aus einer Suche nach einem juristischen Problem direkt auf der Seite zu diesem Problem landen. Die Startseite zuerst und die Fachseiten zuletzt zu bauen, ist der häufigste Reihenfolgefehler.
Die fünf sind: die Rechtsgebietsseite, das Anwaltsprofil, die Seite zu Vergütung und Kosten, die Kontaktseite und die Seite mit Fallbeispielen. Jede beantwortet eine Frage, die vor dem Anruf gestellt wird, und jede lässt sich getrennt messen.
- Rechtsgebietsseite. Worum es geht, was die Kanzlei tut, was zuerst passiert, wer bearbeitet. Eine Seite je angestrebtem Gebiet.
- Anwaltsprofil. Qualifikation, Kammer, Sprachen, Art der bearbeiteten Mandate. Ein Foto der echten Person, kein Bildarchiv.
- Vergütung. Stundensätze, Pauschalen, Vergütungsvereinbarung, Kosten des Erstgesprächs. Die Seite, die Kanzleien weglassen und Mandanten zuerst suchen.
- Kontakt. Kanzleianschrift, eine Nummer, an der jemand abnimmt, ein Formular mit angekündigter Antwortzeit.
- Fallbeispiele. Anonymisierte Mandate, die zeigen, dass die Kanzlei Verfahren dieser Größenordnung führt, mit den erforderlichen Hinweisen.
Kanzleien, die alle fünf veröffentlichen und aktuell halten, erhalten Anfragen mit bereits benanntem Rechtsgebiet. Das verkürzt das Erstgespräch und verbessert die Quote vom Gespräch zum Mandat.

Was BRAO, BORA und Impressumspflicht verlangen
Die Website einer Kanzlei gilt als anwaltliche Werbung und unterliegt damit Regeln, die für gewöhnliche Unternehmensseiten nicht gelten. Zwei Ebenen überlagern sich: das Berufsrecht und das allgemeine Recht der digitalen Dienste. Die zweite wird häufig übersehen, die erste kann ein berufsrechtliches Verfahren nach sich ziehen.
Laut § 43b BRAO ist Werbung zulässig, soweit sie über die berufliche Tätigkeit in Form und Inhalt sachlich unterrichtet und nicht auf die Erteilung eines Auftrags im Einzelfall gerichtet ist. § 6 BORA konkretisiert das für alle Medien einschließlich der Website: sachlich, wahr, nicht irreführend, keine unzulässige Vergleichswerbung. Die Bundesrechtsanwaltskammer veröffentlicht dazu die geltenden Fassungen der Berufsordnung.
Dazu kommt die Impressumspflicht nach § 5 DDG, dem Nachfolger des früheren § 5 TMG. Erforderlich sind Name und Rechtsform der Kanzlei, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse, Registergericht und Registernummer soweit vorhanden, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, die gesetzliche Berufsbezeichnung mit dem Staat, in dem sie verliehen wurde, die zuständige Rechtsanwaltskammer sowie ein Hinweis auf die berufsrechtlichen Regelungen und wo sie einsehbar sind. Die Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gehören ebenfalls dorthin.
Schließlich der Datenschutz: Ein Formular, das Besucher einlädt, ihr Rechtsproblem zu schildern, erhebt in vielen Fällen besondere Kategorien personenbezogener Daten nach der DSGVO. Erforderlich sind eine Rechtsgrundlage, eine Löschfrist und eine Datenschutzinformation für genau dieses Formular statt einer allgemeinen Vorlage.
Bei grenzüberschreitend tätigen Wirtschaftskanzleien im europäischen Raum müssen neben § 43b BRAO und § 6 BORA häufig auch die Standesregeln benachbarter Kammern berücksichtigt werden, darunter das Règlement Intérieur National (RIN/CNB) in Frankreich, das Estatuto General de la Abogacía in Spanien oder die Verordening op de advocatuur (NOvA) in den Niederlanden. Überall gilt: Fachanwaltsbezeichnungen dürfen nur geführt werden, wenn die Verleihung durch die zuständige Kammer nachgewiesen ist, und auf Mandatsanfrage-Strecken dürfen keinerlei Werbe-Tracker von Drittanbietern mitlaufen.
Wie Sie Fallergebnisse ohne Verstoß gegen die Verschwiegenheit veröffentlichen
Fallergebnisse sind der überzeugendste Inhalt, den eine Kanzlei veröffentlichen kann, und der am leichtesten fehlerhafte. Die maßgebliche Regel ist keine Werberegel: es ist die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht, die das Mandat überdauert und von der Kanzlei nicht allein aufgehoben werden kann. Praktisch bedeutet das, dass eine Referenzseite aus anonymisierten Sachverhalten entsteht und niemals aus der Akte.
Ein tragfähiges Format entfernt die Identität des Mandanten, die der Gegenseite und jedes Detail, das beide durch Kombination erkennbar machen würde. Übrig bleiben Verfahrensart, Instanz, Größenordnung, die entscheidende Rechtsfrage und das Ergebnis. «Verteidigung eines Industrieunternehmens in einem Lieferstreit über €2.400.000; Klage in erster Instanz abgewiesen» transportiert das Signal ohne die Identität.
Zwei Ergänzungen sind nötig. Die schriftliche Einwilligung des Mandanten, sobald ein Detail ihn erkennbar macht, dokumentiert und aufbewahrt. Und eine Formulierung ohne Erfolgsversprechen, denn das Sachlichkeitsgebot verbietet alles, was den Eindruck eines garantierten Ausgangs erzeugt.
Mandantenstimmen folgen derselben Logik. Sie sind zulässig, solange sie echt, nicht irreführend und ohne Erfolgsversprechen sind. Eine Stimme, die einen Mandanten namentlich nennt, offenbart jedoch das Mandatsverhältnis und verlangt dieselbe schriftliche Einwilligung.
Die drei Sätze, die berufsrechtlich am häufigsten anecken
«Die renommierteste Kanzlei der Region» ist eine vergleichende Aussage, die sich objektiv nicht belegen lässt. «Spezialisten für Steuerrecht» suggeriert eine Qualifikation, für die es die Fachanwaltsbezeichnung gibt; ohne diese ist der Begriff irreführend. «Erfolg garantiert» verspricht ein Ergebnis, das nicht in der Hand der Kanzlei liegt. Alle drei stammen typischerweise von einem Werbetexter und sollten vor dem Livegang berufsrechtlich geprüft werden.
Wie eine Anwaltsprofilseite Anrufe auslöst
Anwaltsprofile gehören durchgängig zu den meistbesuchten Seiten einer Kanzlei-Website, weil ein empfohlener Mandant den Namen der Person sucht und nicht den der Kanzlei. Dieser Verkehr kommt mit hoher Absicht an und verpufft regelmäßig auf einer Seite, die eine Universität, ein Zulassungsjahr und nichts Handlungsrelevantes zeigt. Die Seite muss eine andere Frage beantworten: ist das die richtige Person für mein Problem?
Was funktioniert, ist konkret: Art und Größenordnung der bearbeiteten Mandate, Kammerzulassung, Arbeitssprachen, die Gerichte und Behörden, vor denen die Person auftritt, und ein direkter Kontaktweg. Veröffentlichungen und Vorträge gehören weiter nach unten; sie zählen für empfehlende Kollegen und nicht für Erstmandanten.
Zwei technische Punkte wirken messbar. Ein echtes Foto der Person, im selben Termin aufgenommen wie die übrigen, damit das Team wie ein Team aussieht. Und eine Auszeichnung als strukturierte Daten für Person, Funktion und Kanzlei, weil Suchmaschinen und KI-Assistenten Fachkompetenz auf diesem Weg einer benannten Person zuordnen.
Halten Sie die Seiten aktuell. Ein Profil einer vor zwei Jahren ausgeschiedenen Person ist keine veraltete Seite, sondern eine unzutreffende Angabe darüber, wer tatsächlich tätig werden kann.
Anteil der Unternehmens- und Privatmandanten, die das jeweilige Website-Merkmal bei der Auswahl einer Anwaltskanzlei als ausschlaggebend bewerten. Quelle: Clio Legal Trends Report & Vezert B2B Professional Services Benchmarks.
Warum jedes Rechtsgebiet eine eigene Seite braucht
Die Suche nach anwaltlicher Beratung ist fast überall lokal. Wer einen Streit mit dem Arbeitgeber hat, sucht nach dem Problem und der Stadt, und Google antwortet mit einem lokalen Block und organischen Treffern, die stark auf Seiten ausgerichtet sind, die Rechtsgebiet und Ort zugleich abdecken. Eine einzelne Seite für alle Gebiete kann dieses Muster nicht bedienen, weshalb die Struktur eine Sichtbarkeitsentscheidung ist und keine redaktionelle Vorliebe.
Die tragfähige Struktur ist eine Seite je Rechtsgebiet, geschrieben entlang der Formulierung der Mandanten, mit dem Kanzleiort natürlich im Text und in den strukturierten Daten. Kanzleien mit echten Standorten in mehreren Städten können eine Ebene tiefer gehen und je Gebiet und Standort eine Seite anlegen, aber ausschließlich dort, wo ein Büro tatsächlich existiert.
Drei technische Bausteine tragen das. Ein bestätigtes Unternehmensprofil je Standort mit einheitlichen Angaben zu Name, Anschrift und Telefonnummer. LocalBusiness-Auszeichnung auf Kontakt- und Standortseiten. Und eine interne Verlinkung, in der jede Rechtsgebietsseite auf die zuständigen Anwälte und auf die passende Stufe einer Unternehmenswebsites verweist.
Barrierefreiheit gehört in denselben technischen Block. Anwaltliche Leistungen sind genau die Kategorie, in der eine unzugängliche Website die Menschen ausschließt, die sie am dringendsten brauchen, und Stufe AA der WCAG 2.1 ist der Maßstab, den öffentliche Auftraggeber und zunehmend auch Unternehmensmandanten erwarten.
Technisch wird diese Hub-and-Spoke-Architektur durch ein kombiniertes JSON-LD-Schema aus LegalService für die Kanzleistandorte und Attorney für die einzelnen Berufsträger abgesichert. So erkennen Suchmaschinen und KI-Antwortsysteme exakt, welcher Partner für welches Fachgebiet (etwa Gesellschaftsrecht, M&A oder Arbeitsrecht) zugelassen ist. Ebenso verbindlich ist die Umsetzung einer barrierefreien Website nach WCAG 2.2 Stufe AA und dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, wobei Kanzleien ähnlich hohe Anforderungen an Schweigepflicht und Datenschutz erfüllen müssen wie eine medizinische Praxis-Website.

Wie Mandatsanfrage und Konfliktprüfung ablaufen sollten
Eine Anfrage über die Website einer Kanzlei ist mehr wert als eine Anfrage über fast jede andere Unternehmensseite, und sie wird regelmäßig schlechter behandelt. Das Formular sammelt Namen und Nachricht, schickt beides in ein gemeinsames Postfach, und irgendwann antwortet jemand. In der Zwischenzeit hat dieselbe Person drei weitere Formulare ausgefüllt, und das Mandat geht an den, der zuerst zurückruft.
Der Ablauf, der funktioniert, hat vier Bestandteile. Ein Formular, das Rechtsgebiet und eine kurze Schilderung abfragt und die Anfrage damit ohne Sortiergespräch an die richtige Person leitet. Eine automatische Eingangsbestätigung, die eine Antwortzeit nennt und sie einhält. Eine Konfliktprüfung, bevor irgendjemand inhaltlich spricht. Und eine namentlich verantwortliche Person für das Postfach samt Vertretung, damit nichts an einem Urlaubskalender hängt.
Darunter liegt die bereits genannte Datenschutzebene: Rechtsgrundlage, Löschfrist, eigene Information. Anfragen unbefristet in einem gemeinsamen Postfach zu belassen, ist der Normalzustand der meisten Kanzleien und der Punkt, der einer Prüfung am wenigsten standhält.
Messen Sie zwei Zahlen: den Anteil der Anfragen, die innerhalb der zugesagten Zeit beantwortet werden, und den Anteil, aus dem ein Erstgespräch wird. Beide lassen sich verbessern, und keine ist ohne bewusste Erfassung sichtbar.
In modernen Kanzleien ist das mehrstufige Anfrageformular über eine verschlüsselte Schnittstelle direkt an die Kanzleisoftware oder das juristische CRM angebunden. Das Formular fragt im ersten Schritt das Rechtsgebiet, den Streitwert-Korridor und den Namen der Gegenseite für die automatische Kollisionsprüfung (§ 43a Abs. 4 BRAO) ab, bevor vertrauliche Dokumente hochgeladen werden. Bietet die Kanzlei darüber hinaus einen dauerhaften Login-Bereich für Aktenfreigaben, Schriftsätze und Mandantenkommunikation an, erfordert dies die Sicherheitsarchitektur spezialisierter Web-Portale mit Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Webdesign Anwalt: Was eine Kanzlei-Website kostet
Der Preis ist die Frage, die die Suchergebnisse zu diesem Thema kaum konkret beantworten, weshalb sie in jedem geprüften Markt im Kasten «Ähnliche Fragen» auftaucht. Die ehrliche Antwort ist ein europäischer Budgetkorridor für 2026 mit den zugehörigen Stellschrauben, denn eine Boutique-Kanzlei und eine Wirtschaftskanzlei mit zwanzig Berufsträgern an drei Standorten kaufen nicht dasselbe System.
Nach unseren veröffentlichten Preisen liegt eine Website für eine Boutique-Kanzlei oder unabhängige Sozietät (15 bis 35 Seiten) mit sechs bis acht Rechtsgebiets-Hubs, bis zu zehn Anwaltsprofilen, Vergütungsübersicht und verschlüsselter Mandatsaufnahme bei €4.500 bis €8.500. Eine Plattform für eine mehrpartnerige Wirtschaftskanzlei (40+ Seiten) mit mehreren Standorten, Mehrsprachigkeit, Publikationsdatenbank und sicherem Mandantenportal bewegt sich zwischen €8.500 bis €16.000+. Wie Sie Projektphasen und Pflichtenheft sauber aufsetzen, zeigt unser Leitfaden zum Thema Website erstellen lassen.
Vier Faktoren wiegen schwerer als die Seitenzahl: die Zahl der individuellen Vorlagen, die juristische Fachredaktion, ein Fototermin mit dem echten Team sowie die berufsrechtliche Prüfung nach BRAO, BORA und DSGVO. Alle genannten Beträge verstehen sich netto zuzüglich 19 % Umsatzsteuer.
Planen Sie das Folgejahr getrennt: Hosting, Sicherheitsupdates und Inhaltsänderungen liegen üblicherweise bei 15 % bis 20 % der Erstellungskosten pro Jahr.
Wie lange das Projekt dauert und was die Kanzlei liefern muss
Eine Kanzlei-Website mit zwanzig bis dreißig Seiten braucht acht bis zwölf Wochen vom Start bis zum Livegang, wenn die Kanzlei ihre Zulieferungen termingerecht liefert, und vier bis sechs Monate, wenn nicht. Der Engpass ist selten die Technik. Der Engpass ist der Text, weil Rechtsgebietsbeschreibungen und Vergütungsangaben von den Berufsträgern freigegeben werden müssen, die dafür einstehen, und solche Freigaben laufen nacheinander statt parallel.
Die Liste auf Kanzleiseite ist kurz und nicht verhandelbar: eine benannte entscheidungsbefugte Person, die vor Designbeginn abgestimmte Liste der Rechtsgebiete, die Profilangaben jedes Berufsträgers, die Vergütungsinformationen und ein halber Tag für den Fototermin mit vollständigem Team. Jeder dieser Punkte hat bereits Projekte blockiert, die wir begleitet haben.
Die Liste auf Dienstleisterseite umfasst Seitenstruktur, Vorlagen, technische Umsetzung, strukturierte Daten, Barrierefreiheit und die Platzierung der Pflichtangaben. Ein Anbieter, der bis zum zweiten Termin nicht gefragt hat, welcher Kammer die Kanzlei angehört, liefert eine Website, deren berufsrechtliche Prüfung nie im Angebot stand.
Legen Sie den Livegang in einen ruhigen Monat. Der Umzug einer bereits sichtbaren Website erfordert Weiterleitungen von jeder alten Adresse, und die Woche vor einem Verhandlungstermin ist nicht die Woche, in der man einen Fehler in dieser Liste entdecken möchte.
Gerade bei Partnerschaften mit mehreren Fachanwälten empfiehlt sich ein verbindliches Redaktionsraster je Rechtsgebietsseite: typische Ausgangslage des Mandanten, gerichtliche und außergerichtliche Schritte, erforderliche Unterlagen für das Erstgespräch, Vergütungsmodell nach RVG oder Honorarvereinbarung sowie der direkt zuständige Partner. Dadurch reduziert sich der Abstimmungsaufwand in der Partnerschaft erheblich und die technische Performance auf Mobilgeräten bleibt dauerhaft unter zwei Sekunden Ladezeit.
Kanzlei-Website mit berufsrechtlicher Prüfung im Angebot?
Wir kalkulieren Kanzlei-Websites mit benannten Rechtsgebietsseiten, Profilen und Pflichtangaben im Angebot und veröffentlichtem Preis vor dem Gespräch.
Preise ansehen
Auf dieser Seite
- Was Webdesign für Anwälte leisten muss
- Wie die fünf wichtigsten Seiten Mandate bringen
- Was BRAO, BORA und Impressumspflicht verlangen
- Wie Sie Fallergebnisse ohne Verstoß gegen die Verschwiegenheit veröffentlichen
- Wie eine Anwaltsprofilseite Anrufe auslöst
- Warum jedes Rechtsgebiet eine eigene Seite braucht
- Wie Mandatsanfrage und Konfliktprüfung ablaufen sollten
- Webdesign Anwalt: Was eine Kanzlei-Website kostet
- Wie lange das Projekt dauert und was die Kanzlei liefern muss



